Die Wahrheit über den Weg zur TOPFORM

David trainiert, ohne viel reden, ohne viel Schnickschnack, gezielt, progressiv und durchdacht. Genauso straight sieht seine Ernährung aus und diese zeigt nicht bloß, dass das KNOW HOW entscheidend ist, sondern vor allem die Umsetzung.

Ein paar Worte zu Davids Form, mit weit unter 10% Körperfett und das mit über 40!!

Wie lange trainierst Du schon David? Ist es wirklich die Kontinuität die für den Erfolg ein entscheidender Faktor ist?Sag uns mal Deine Meinung dazu.

Ich trainiere seit mittlerweile 20 Jahren, in den ersten Jahren aber ohne wirklichen Plan und später dann nicht immer mit der primären Zielsetzung Krafttraining/Hypertrophie. Auch in Zeiträumen, in denen ich mehr Wert auf andere Sportarten gelegt habe, habe ich aber immer regelmäßig Krafttraining gemacht.

In der Zeit, in der mein Schwerpunkt auf Krafttraining/Hypertrophie gelegen ist, habe ich viele verschiedene Trainingssysteme ausprobiert, besonders gut hat bei mir Pitt Force funktioniert, weshalb ich es immer wieder in mein Training eingebaut, und die letzten Jahre insgesamt die meiste Zeit danach trainiert habe.

Ich würde sagen, dass Kontinuität nicht nur ein entscheidender Faktor, sondern die Grundvoraussetzung für Erfolg in jeder Sportart ist.

Als Dein ehemaliger Schulkollege freue mich natürlich, dass Du bei uns trainierst. Ist die Trainingsstätte ebenfalls eine wichtige Sache für Dich?

Ich freue mich ebenfalls bei Dir trainieren zu dürfen. Mittlerweile trainiere ich nur mehr ungern und wenn es zeitlich nicht anders möglich ist, in anderen Studios. Ich könnte mir auch nicht mehr vorstellen, zuhause, im Keller, oder der Garage zu trainieren. Ich war eigentlich immer der Meinung, dass man für ein gutes Training nicht viel Equipment braucht und man vor allem mit Grundübungen trainieren sollte. Inzwischen denke ich aber, dass Geräte eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zum Training mit freien Hanteln sein können. Besonders neugierig bin ich auf die neuen Gym 80 Geräte, die im Herbst kommen sollen.

Was waren für Dich die größten Hürden und auch die größten Schwierigkeiten auf dem Weg zur Shootingform. Ernährung, Training, Alltag?

Mein Tagesablauf in der Diät hat sich nicht wesentlich verändert. Auch wenn ich nicht auf Diät bin, ernähre ich mich nicht von Fertigprodukten oder anderem Mist und muss deshalb meistens auch selbst kochen. Die Zubereitung meiner Mahlzeiten war also überhaupt kein Problem für mich.

Ich habe für den gesamten Zeitraum von fast 4 Monaten, bis auf wenige Ausnahmen, nur Reis, Geflügelbrust, Fisch und Gemüse gegessen. Meine Kalorienzufuhr habe ich vom Anfang bis zum Ende bei etwas über 2000 Kalorien unverändert gelassen. Damit habe ziemlich genau 0,5 kg die Woche verloren.

An meinem Training habe ich während der Diät nichts verändert und wie zuvor, mit einem Pitt Force 2er Split mit 2 Tagen Training und einem Tag Pause trainiert. Während ich in den ersten Wochen meine Leistung gehalten und teilweise sogar gesteigert habe, hat mit der Zeit ein leichter aber kontinuierlicher Kraftverlust eingesetzt. In den letzten 3 Wochen, in denen mein Körperfettanteil schon sehr niedrig war, ist meine Leistungsfähigkeit dann richtig eingebrochen. Gegen Ende habe ich deshalb dann auch mein Training angepasst und leichter trainiert.

Die eintönige Ernährung durchzuziehen und dem am Anfang eher latenten Hungergefühl, das trotz gleichbleibender Kalorienzufuhr mit der Zeit dann aber immer stärker geworden ist, zu widerstehen ist eine reine Kopf Sache und war letztlich auch kein Problem für mich.

Über Wochen leiden die sozialen Kontakte aber darunter, dass man nie Essen gehen, oder zum Beispiel auf einer Feier mal etwas trinken kann. Fast niemand, der nicht selbst trainiert bringt Verständnis dafür auf.

Außerdem ist in den letzten Wochen noch eine gewisse Antriebslosigkeit im Alltag dazu gekommen, alltägliche Dinge die ich sonst nebenbei mache, wie zum Beispiel mit meinem Hund spazieren zu gehen, haben auf einmal richtig Energie gekostet.

Den Kraftverlust in den letzten 3 Wochen hinzunehmen war für mich aber wahrscheinlich am Schwierigsten, weil ich sonst recht leistungsorientiert trainiere.

Mit Deiner Erfahrung hätte ich Dich als Trainer verdammt gerne bei uns im Team. Zukünftig vielleicht eine Option für Dich?

Eine Trainerausbildung wäre auf jeden Fall eine interessante Sache, man lernt nie aus und ich denke, dass ich auch Spaß an der Tätigkeit als Trainer hätte. Ich weiß aber nicht genau ob ich das Ganze auch zeitlich unterbringen kann.

Was ist Dein persönliches Geheimrezept in dem Alter von 40 noch Höchstleistungen bringen zu können.

Geheimrezept habe ich keines, ich ziehe das, was ich mir vorgenommen habe einfach durch und gebe nicht gleich auf, wenn es einmal schwierig wird. Einen Unterschied zwischen früher und jetzt, was meine Leistungsfähigkeit betrifft, bemerke ich ehrlich gesagt nicht. Manche Sachen sind sogar leichter als vor Jahren, weil ich jetzt einfach weiß, wie es geht. Da gehört zum Beispiel der Verlust von Körperfett dazu, das war früher alles andere als leicht für mich. Auch beim Training selbst, weiß ich jetzt einfach viel besser, was funktioniert und was eher nicht.

Wie schon vorher erwähnt spielt Kontinuität, gute Ernährung und ein allgemein gesunder Lebensstil wahrscheinlich ebenfalls eine wichtige Rolle.

Danke für die Wortspenden und danke, dass Du bei uns bist!!

© https://www.malerisch-untalentiert.at/

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